TO-Treffen in Orth auf Fehmarn – 25.-29.Mai 2022

Für das lange Himmelfahrtswochenende war starker Wind vorhergesagt, aber das störte uns nicht besonders, denn wir wollte nur einen kurzen Schlag nach Orth machen, um dort am Sommertreffen des TO (trans-ocean.org) teilzunehmen. Dank eines sehr schönen Geburtstagsgeschenks von Dieter und Elfi bin ich dort seit letztem Jahr Mitglied, nachdem wir im Winter zuvor soviel Gefallen an den kostenlosen Online-Seminaren gefunden haben. Es ist der Verein der Langfahrt- und Blauwassersegler, ohne lästige Arbeitsdienste und Vereinshaus, dafür international aufgestellt und mittlerweile online auch sehr aktiv.

Bis zur großen Reise auf das blaue Wasser dauert es leider noch, aber Gespräche mit vielen interessanten Menschen, die dies schon hinter sich haben oder kurz vor dem Aufbruch sind, lassen die Träume wachsen.

Wir passten am Mittwoch Abend noch eine Starkwindfront mit viel Regen ab und machten gegen 19:00h die Leinen los. Diese Front hat dann leider den kompletten Wind verbraucht, so dass wir motoren mussten, aber besser so als bei zu viel Wind gegenan zu bolzen und im engen Hafen anlegen.

Wir bekamen die vorletzte grüne Box und vertäuten die SIILER sicher, denn die kommenden Tage sollte es durchgehend mit 6-8 Bf blasen … und so kam es auch.

Urte zauberte uns noch leckere HotDogs und dann ging es in die Koje. Morgens dann Frühstück mit Sonne im Cockpit mit bestem Ausblick aufs Wasser und die waghalsigen Kiter (39 kn Wind!).

Am Vatertag war viel los in Orth – Kiter, Surfer, radfahrende Männergruppen und vereinzelt auch Segelboote, die alle froh waren, als sie bei dem starken Wind Ihre Boote festgemacht hatten. Insgesamt fanden 15 TO-Boote und ca. 60 Personen den Weg nach Orth, die Regatta fiel aus wegen zu viel Wind, dafür wurde der geplante Vortrag von Lore („Segeln zwischen Arktis und Antarktis – von Spitz­bergen, Grönland, Alaska bis in die Süd­see, nach Papua Neu Guinea, die San Blas Inseln, Pit­cairn und die Oster­inseln und schließlich zur antark­tischen Halb­insel und nach Süd­geor­gien“) auf 2 Tage ausgedehnt, denn sie hat soviel lnteressantes erlebt, dass alle eine Zugabe forderten, als das geplante Zeitfenster auslief.

Tagsüber war genügend Zeit für Einzelgespräche auf den Booten, gemeinsame Spaziergänge in die Aalkate nach Lemkenhafen und zum Leuchtturm nach Flügge. Abends wurde zünftig gespeist, Freitag beim Griechen, Sonnabend gab es am und im Vereinshaus des hiesigen Seglervereins Gegrilltes.

Insgesamt eine gelungene Veranstaltung!

Sonntag ließ der Wind wie erwartet nach, wir legten nach dem Frühstück bei 3 Bf ab, segelten noch ein paar Schläge auf dem Sund und vertäuten SIILER dann am frühen Nachmittag auf Ihrem Platz in Halli.

Noch das vollbeladene Auto in der neuen Wohnung ausladen, ein paar Schränke in der Garage aufbauen und dann zurück nach Quickborn. Es geht in den Endspurt, am 9. Juni kommt der Umzugs-LKW.

Mal sehen, ob der Wind uns über Pfingsten gnädig ist und wir eine kleine Segeltour machen können neben letzten Umzugsvorbereitungen in der Wohnung, denn unsere Handwerker werden wohl pünktlich zu Pfingsten fertig werden.

Wir freuen uns auf die Zeit, wo wir nicht mehr Sonntags Abends wegfahren müssen…

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