Sommerwetter satt und kleinzellige Gewitterwarnungen – 25.+26. Juni

Es wird Sommer in Norddeutschland … Temperaturen bis zu 30 Grad mit viel Sonne und Ferienanfang lockten Massen an Touristen an die Ostsee und natürlich auch nach Heiligenhafen. Als wir uns Ende vergangener Woche mit dem Wetter für das Wochenende beschäftigten, wichen die unterschiedlichen Vorhersagemodelle doch deutlich voneinander ab. Freitag Nachmittag viel Wind (4-6Bf) aus SW, SA sehr wenig Wind und SO viel oder wenig Wind, Gewitter mittags, am Nachmittag oder gar nicht … nicht so einfach, da einen sicheren Törnplan zu entwickeln.

Da sich für Freitag noch ein Monteur zur Montage neuer Rauchwarnmelder angekündigt hatte, beschlossen wir, den guten Wind nicht für eine Tour nach Bagenkob oder Marstal zu nutzen, weil die Rückkehr am SA oder SO ungewiss war.

So montierten wir die (fast) letzten Lampen und Lautsprecherboxen in der Wohnung, fuhren am späten Nachmittag mit dem Fahrrad zum Strand zum Baden, genossen Pizza im Cockpit zum Abendessen und schliefen an Bord. Samstag früh letzter Wettercheck – genauso ungewiss wie zuvor – also kein Segeltörn, sondern Relax-Wochenende. Die Segel blieben verpackt und wir motorten nach einem Frühstück bei Sonnenschein im Cockpit kurz vor die Hafeneinfahrt und legten uns ostwärts des Dalbens in Strandhusen vor Anker. Urte fährt ein souveränes Ankermanöver und der Anker hält bei 3,5m Tiefe im ersten Versuch. Klamotten runter und rein ins kühle Nass – herrlich erfrischend.

Meine Idee, zum Anker zu tauchen und den festen Sitz zu überprüfen, wurde von viel Seegras und Kraut vom Grund bis hin zu ca. 50-80 cm unter der Wasseroberfläche vereitelt, denn so durch das Kraut zu tauchen ist es bisschen eklig.

Aber der Anker hält, später kommen noch Wolfgang und Anne mit Ihrem Folkeboot dazu und legen sich parallel auch mit an unseren Anker. Gemeinsames Eis-Essen und immer wieder zwischendurch baden lassen den Nachmittag schnell vergehen. Wir wollten eigentlich zusammen vor Anker grillen, aber wie so oft kommt es anders. Gerade als ich den Cobb an der Reling montiert und den Cockpittisch aufgebaut hatte, nahm der Wind auf 3-4 Bf zu, eine Welle von der Seite baute sich auf, so dass unser Päckchen aus 2 Booten doch ordentlich ins Schaukeln kam. Bevor wir den Grill anzündeten, entschieden wir uns doch in den Hafen zu fahren und an Land zu grillen. Es wurde trotzdem ein schöner Abend, denn wir waren die einzigen in der Grillhütte und hatten jede Menge Platz 🙂

SO dann immer noch die drohende Gewitterwarnung, also bleibt das Boot im Hafen, wir badeten mehrmals am Strand und erledigten ein paar Bastelarbeiten, und um 16:00h kam es dann tatsächlich – das Gewitter! Wie aus dem Nichts zogen dunkle Wolken auf, erst ein leises Grummeln, dann starke Windböen aus wechselnden Richtungen, dann Regen. In einer Regenpause verlegten wir uns in unsere Wohnung und ließen das Wochenende bei der Bratwurst und einige Segelvideos bei YouTube ausklingen.

Montag geht es dann mit 2 Autos nach Quickborn, für Urte vorläufig der letzte Besuch in der alten Heimat, denn am DI wollen wir unser Haus an die neuen Eigentümer übergeben. Ein weiterer wichtiger Punkt auf unserer To-Do-Liste, bevor es am kommenden Wochenende in den Urlaub geht. Bin mal gespannt, wo der Wind uns hinführt.

PS: Diese Mal keine Bilder, denn unsere Handys hatten wir beim Baden und am Strand nicht zur Hand.

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